Schwimmen ist die Lifetime-Sportart von der Baby-Zeit bis ins Seniorenalter. Da der Mensch im Wasser nahezu schwerelos ist, spielt das eigene Körpergewicht kaum eine Rolle - gut für die Gelenke. Der Krafteinsatz der Muskeln wird optimal dosiert. Wohlfühlen pur!

Walking - eine sanfte Sportart, die behutsam den ganzen Körper fordert und fördert. Walken kann fast jeder. Walking dient als Einstiegssportart für Untrainierte, für Übergewichtige, für ältere Personen. Aber auch leistungsorientierte Sportler walken gern.

Radfahren ist ein gesellschaftliches Ereignis. Wir verstehen Mountainbiking als Alternative für alle, die Straßen und asphaltierte Radwege eher langweilig finden. Gleichwohl sind Mountainbiker im Gelände immer im Respekt vor der Natur unterwegs.

Wir haben verlernt zu entspannen. Sport und Entspannung gehören jedoch zusammen. Durch Yoga wird die Körperbeherrschung durch Körperhaltungen entwickelt. Dabei werden Körperfunktionen gezielt beeinflusst. Es geht um Kräftigung der Muskeln und die Harmonisierung von Atmung und Kreislauf.

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Entspannung und Spannung, Selbstfindung und Selbstsicherheit - Yoga ist ein altüberliefertes System ostasiatischer Philosophie, Mythologie, Weisheit und Heilkunst. Durch Yoga soll die Körperbeherrschung durch Körperhaltungen entwickelt werden. Dabei werden bestimmte Organe und Organfunktionen gezielt beeinflusst - vor allem die Dehnung und Kräftigung der Muskeln. Es geht aber auch um die Anregung und Harmonisierung von Atmung und Kreislauf. Zudem sollen Wirbelsäule und Gelenke beweglicher werden. Insgesamt kann eine Stärkung der körperlichen Energien und Abwehrkräfte erreicht werden, so Mediziner. Immer wichtiger: Mit Yoga wird  den Auswirkungen von Stress begegnet. 

Wie wird's gemacht?

Die Übungen des so genannten Hatha-Yoga umfassen vor allem Körperstellungen (Asanas), Übungen zur Atembeherrschung (Pranayama), symbolische Gesten (Mudras) und einige körperliche Reinigungen (Kriyas), auf Basis einer bestimmten Grundhaltung.
Yoga - will man es nachhaltig anwenden - kann man sich nicht selbst mit Hilfe eines "Lehrbuch" beibringen. Es bedarf der Vermittlung erfahrener Fachkräften (z.B. in speziellen Kursen der Sportvereine). Die Übungen müssen nämlich individuell auf jede Einzelperson zugeschnitten sein und sehr genau dosiert werden, damit Schädigungen und Fehlreaktionen vermieden werden, betonen Mediziner. Yoga kann übrigens in jedem Alten betrieben werden.

Qigong

Neben Yoga konzentriert sich das swaby-Konzept auf Qigong (sprich: Tschi-Gung), ein Teil der so genannten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ziel von Qigong ist es, die Lebensenergie des Menschen zu stärken, ihn körperlich, geistig und seelisch flexibler zu machen. Qigong umfasst mit seinem ganzheitlichen Ansatz gymnastische Elemente ebenso wie meditative Übungen. Zunehmend wird Qigong  in unseren Breitengraden eingesetzt, um Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen, etwa bei Rheuma, Nervenerkrankungen, Krebs, Tinnitus oder Asthma.

Qigong fördert die körperliche, seelische und geistige Beweglichkeit - und kann Heilungsprozesse positiv begleiten, so wissenschaftliche medizinische Studien. Durch die Konzentration auf eine tiefe, bewusste Atmung soll die Lebenskraft (Qi) aufgenommen werden.  Nachgewiesen ist, dass sich  kranke Menschen mit Hilfe von Qigong  ganz einfach besser fühlen.

Hilfe für den Geist

Mit Qigong stellt sich zudem sehr bald eine seelische Ausgeglichenheit ein. Qigong hift Dinge zu lichten. Es lehrt vor allem zwei Dinge: Entspannung (und damit Aufnahmefähigkeit) und Entschiedenheit (also Struktur und Klarheit). Wenn diese zwei Faktoren zum Bestandteil der Lebenshaltung werden, lassen sich Stress und hohe situative Anforderungen besser bewältigen. 
Qigong wird in China seit Jahrtausenden praktiziert - zur Erhaltung der Gesundheit und zur Selbstheilung. Seit 20 Jahren erlebt Qigong eine Renaissance im asiatischen Raum.  Es hat nicht nur einen geografischen Siegeszug angetreten, sondern sich in seinem Ursprungsland neue soziale Schichten erschlossen: In China ist Qigong zu einer Massenbewegung geworden.